Vorsichtiger Optimismus im deutschen Maschinenbau: 57 % der Unternehmen erwarten 2026 mehr Umsatz
In der VDMA-Umfrage zum dritten Quartal stieg der Anteil mit guter Lagebewertung auf 34 %; mehr als 30 % der Unternehmen planen jedoch in den kommenden Monaten Personalabbau.

Der VDMA hat am 14. Oktober die Ergebnisse seiner Mitgliederumfrage zum dritten Quartal veröffentlicht. Die Umfrage umfasst den gesamten Maschinenbau; eine eigene Auswertung für Kunststoff- und Gummimaschinen enthält sie nicht.
- Aktuelle Lage: 34 % der Unternehmen bewerten sie als „gut“ oder „sehr gut“ (Juli: 28 %); 22 % als „schlecht“ oder „sehr schlecht“.
- Ausblick sechs Monate: 33 % erwarten eine Verbesserung (Juli: 25 %), 10 % eine Verschlechterung.
- Umsatz: Für 2026 erwarten 57 % ein nominales Umsatzplus, 22 % keine Veränderung und 21 % einen Rückgang. Für 2027 erwarten 62 % Wachstum.
- Beschäftigung: Mehr als 30 % planen in den kommenden Monaten Personalabbau; 52 % wollen den Stand halten, 18 % Personal aufbauen.
VDMA-Chefvolkswirt Johannes Gernandt sagte, die Ergebnisse gäben „Anlass zu vorsichtigem Optimismus“; die Kosten in Deutschland seien zu hoch, der Reformstau müsse aufgelöst werden.
Was bedeutet das für Spritzgießer?
Deutschland ist für die Türkei eine der wichtigsten Bezugsquellen für Spritzgießmaschinen, Werkzeugstahl und Peripherie und zugleich ein wichtiger Kunde türkischer Werkzeugbauer und Teilehersteller. Die vorsichtige Erholung im deutschen Maschinenbau kann sich sowohl auf Maschinenlieferzeiten als auch auf Werkzeug- und Teileaufträge deutscher Kunden auswirken. Zur ähnlichen Einschätzung von Engel siehe unsere Meldung.
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