Engel zeigt auf der Plastimagen 2026 vier Maschinen in Produktion – KI-Assistent EVA im Fokus
Auf der Plastimagen in Mexiko-Stadt (10.–13. November) produziert Engel vier verschiedene Teile live, von der Agrarkiste bis zum medizinischen Spritzenkolben; der virtuelle Assistent EVA lässt sich auch an bestehenden Maschinen nachrüsten.

Der österreichische Spritzgießmaschinenhersteller Engel betreibt auf der Plastimagen, die vom 10. bis 13. November 2026 im Centro Citibanamex in Mexiko-Stadt stattfindet, vier Maschinen live an seinem Stand. Im Mittelpunkt stehen kosteneffiziente Großserienfertigung und KI-Unterstützung in der Produktion.
Auf der Messe gefertigte Teile:
- eine Transportkiste für die Landwirtschaft,
- ein Automobil-Steckverbinder,
- eine Seifenschale aus Silikon (Flüssigsilikon-Spritzguss),
- ein medizinischer Spritzenkolben aus Polypropylen auf einer vollelektrischen victory electric 220.
Außerdem stellt Engel EVA (Engel Virtual Assistant) vor, der Maschinenbedienern das benötigte Wissen genau dann liefern soll, wenn sie es brauchen. EVA ist als Option für neue Engel- und WINTEC-Zellen erhältlich und an bestehenden Maschinen mit CC300- oder C3-Steuerung nachrüstbar.
Was bedeutet das für Spritzgießer?
Maschinenhersteller konkurrieren nicht mehr nur über Schließkraft und Geschwindigkeit, sondern auch über Software, die Bedienerwissen abbildet. In Betrieben mit Fachkräftemangel können solche Assistenten Einstellfehler verringern – der eigentliche Nutzen entsteht aber erst, wenn die eigenen Prozessaufzeichnungen (Referenzeinstellung, Fehlerhistorie) gepflegt werden.
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