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Polymerpreise stiegen im Oktober 2026 – Rohstoffkostendruck hält an

Steigende Vertragspreise für Naphtha, Ethylen und Propylen schlugen sich in Vorprodukten wie LDPE und Benzol nieder; schwache Nachfrage und hohe Lagerbestände begrenzen die Anstiege.

Redaktion · 21. Oktober 2026 · 1 Min. Lesezeit

Die Polymerpreise zogen im Oktober 2026 infolge steigender Rohstoffkosten an. Insbesondere höhere Naphthapreise veranlassten Polyolefin-Hersteller, Preiserhöhungen bei den Ethylen- und Propylen-Vertragspreisen zu fordern. Der LDPE-Monomerpreis stieg um 80 Euro pro Tonne, der Benzol-Vertragspreis kletterte gegenüber September um 261 Euro auf 1.195 Euro pro Tonne. Schwache Endnachfrage und hohe Lagerbestände begrenzen vorerst, wie weit die Anstiege gehen können. Recycelte Rohstoffe blieben weitgehend stabil, nur bei hochwertigen Recyclingqualitäten gab es einen begrenzten Anstieg.

Was bedeutet das für den Spritzgießer?

Rohstoffkosten machen einen großen Teil der Einstandspreise aus – kurzfristiger Kostendruck ist also real für Verarbeiter ohne Festpreisverträge. Da Recyclingmaterial relativ stabil bleibt, könnte Recycling- und Regrind-Management in dieser Phase attraktiver werden.

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